Veranstaltungseinladung: „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die (direkte) Demokratie?“

Hiermit laden wir herzlich zu einer Veranstaltung mit Autor Paul Schreyer ein. Er trägt aus seinem Buch „Die Angst der Eliten – Wer fürchtet die Demokratie?“ mit anschließender Diskussion vor.

Zeit und Ort der Veranstaltung: 


11. Juni 2018 um 19 Uhr
Festsaal im Coselpalais
An der Frauenkirche 12
01067 Dresden

Eintritt: 10 Euro | Für Vereinsmitglieder: 8 Euro | Wer an dem Abend
Vereinsmitglied wird, bekommt sein Eintrittsgeld gegengerechnet.

Vorverkauf/Anmeldung unter der 0351 / 49 77 28-0 oder vor Ort im Dresdener Piano-Salon Kirsten (An der Frauenkirche 12, 01067 Dresden)

Hintergrundinformationen


Das System steckt in der Krise. Liegt der Ausweg in mehr direkter Demokratie? Oder ist das Volk zu „dumm“, um in wesentlichen Fragen selbst zu entscheiden? Lässt es sich zu leicht manipulieren und geht rechten Populisten auf den Leim? Wenn Außenseiter bei Wahlen erfolgreich sind, heißt es oft, die Bürger hätten „falsch“ abgestimmt. Aber wer entscheidet, was „richtig“ ist? In Deutschland gibt es freie Wahlen für alle erst seit gut hundert Jahren. Doch reichen Abstimmungen über die Zusammensetzung eines Parlamentes aus, um ein demokratisches System zu schaffen und eine Oligarchie, also eine Herrschaft der Reichen, zu verhindern? Oder gibt es vielleicht noch weitere, ganz andere wichtige Voraussetzungen für eine Demokratie, die bislang nicht erfüllt sind – weder in Deutschland noch anderswo? 

Zum Autor: Paul Schreyer ist Autor und freier Journalist, unter anderem für das Magazin Telepolis, sowie Autor mehrerer politischer Sachbücher. „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ (2014 mit Mathias Bröckers) war über viele Monate ein Spiegel-Bestseller und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Sein Buch „Wer regiert das Geld?“ erhielt 2016 eine Nominierung für den getAbstract International Book Award. Zuletzt erschien 2018 im Westend Verlag „Die Angst der Eliten“. 

Stimmen zum Buch: 

„Paul Schreyer gibt eine kundige und engagierte Einführung in Facetten der gegenwärtigen Zerstörung demokratischer Substanz und stellt in gut lesbarer Form reiches Material zum eigenständigen Nachdenken bereit.“

Prof. Rainer Mausfeld 

„Paul Schreyer will mit seinem aktuellen Buch mehr Demokratie wagen. Er versucht in ‚Die Angst der Eliten‘ äußerst geschickt, Licht ins leicht unübersichtliche System elitärer Einflüsse auf unsere Demokratie zu bringen. Das Buch entdeckt eine zunehmend neue, generelle Angst vor Demokratie. Dieser überaus wichtige Gedanke sollte dringend Eingang in bundesdeutsche Politik finden.“

ZDF, Das Literarische Quartett 

„Sachlich, mit Umsicht und Bedacht argumentierend, klug, kritisch. Paul Schreyer fragt, ‚wie demokratisch‘ wir ‚wirklich‘ sind. Warum halten ‚viele Menschen‘ die Vorstellung ‚für gefährlich‘, tatsächlich ‚das Volk regieren zu lassen‘, und warum kühlt ‚die Liebe zum Volkswillen‘ so rasch ab, wenn ‚die Falschen gewählt werden‘? Der ‚Kampf um Worte‘ und um Legitimität: Schreyer weiß, wovon er spricht.“

Prof. Michael Meyen, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Universität München