Unter der Leitung von Johanna Ankenbauer ging es nicht nur um Theorie, sondern vor allem ums Erleben.
Nach einem kurzen Impulsvortrag wurde das Systemische Konsensieren unmittelbar angewendet. Die Teilnehmenden arbeiteten an einem realitätsnahen Beispiel und konnten selbst erfahren, was passiert, wenn nicht die lauteste oder größte Gruppe gewinnt, sondern Widerstände ernst genommen und in Lösungen integriert werden.
Dabei wurde spürbar, worum es im Kern geht: eine andere Art des Miteinanders. Eine, in der nicht überstimmt, sondern zugehört wird. Eine, in der auch leise Stimmen Gewicht bekommen – ganz im Sinne des Kulturhauptstadtmottos „C the Unseen“.
Es entstand schnell eine intensive und offene Arbeitsatmosphäre, die den Austausch besonders wertvoll gemacht hat. Der Workshop hat gezeigt, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt: Wo sonst festgefahrene Diskussionen entstehen, eröffnen sich neue Perspektiven und überraschend tragfähige Lösungen.
Für uns ist klar: An solchen Formaten wollen wir dranbleiben. Der Bedarf an konstruktiven, inklusiven Entscheidungsprozessen ist groß – und wir freuen uns darauf, diesen Weg gemeinsam weiterzugehen.
"Der Konsens Code" wurde gefördert aus dem Bürgerbudget der Bürgerplattform „Bürgernetzwerk Chemnitz-Süd“.



